Das Stück handelt von dem berühmt-berüchtigten Sportkolumnisten Jeffrey Bernard, der fast sein ganzes Leben lang ein schwerer Alkoholiker, ein Frauenheld und nach eigener Aussage ein schrecklicher Ehemann für jede seiner vier Frauen war. Aber er war wohl auch extrem witzig. Als er in den Sechzigern in Soho herumhing, umgeben von Bohemiens und Old Boys, und bis in die frühen Morgenstunden trank, lernte Bernard zweifellos einige erstaunliche Menschen kennen und hatte einige großartige Geschichten zu erzählen.
Sein Freund Keith Waterhouse schrieb ein Stück über ihn, das Bernard im Alter von 57 Jahren zu einer Kultfigur machte.
Originaltitel: Jeffrey Bernard is unwell (Keith Waterhouse)
Deutsch von Ursula Lyn
Bernard wird versehentlich über Nacht in seiner Stammkneipe (The Coach & Horses, Soho) eingeschlossen. Am Tresen sitzend beginnt er, seine Autobiografie anhand einer Nacht voller amüsanter Anekdoten zu erzählen. Nun suchen ihn die Geister seiner Freunde und Feinde, die toten wie die lebendigen, heim und veranlassen ihn zu witzigen, boshaften und manchmal auch weisen Kommentaren.
Regie: Ulrike Trescher
Es spielt: Werner Konz